Selbstgemacht liegt im Trend

Viele Sachen liegen Jahr für Jahr im Trend. Nicht nur die Mode, sondern auch was es im Bezug um Selbstgemachtes geht. Stricken ist in den letzten paar Jahren wieder in geworden und das nicht nur für Frauen. Auch Männer stricken oder nähen und meist sogar besser als das weibliche Geschlecht. Nur im Bloggeruniversum sind sie in dieser Richtung rar gesäte. Wenn ich mir das so an sehe was viele Bloggermamis momentan zu Hause als selbst machen und darüber auf ihren Do-it-yourself Blog berichten. Wahnsinn.

Selbst ich würde gerne Nähen, eine gute Nähmaschine habe ich sogar zu hause und sogar Stroffreste alter Kleidung zum Üben hätte ich da. Was mir nur fehlt ist der Antrieb, da ich mich noch genau daran erinnern kann was für ein Desaster bei mir das Fach Handarbeit war. Viel gelernt hatte ich da eigentlich nicht, denn selbst das Einfädeln war mir nicht möglich. Was mir später klar wurde das lag einfach an der alten missmutigen Lehrerin, die mir das Schöne daran einfach nicht vermitteln konnte. Immerhin kann meine Mutter nähen und da die nun in Rente ist werde ich mir wohl bei ihr mal Grundregeln lehren lassen. Irgendwann muss man doch anfangen.

Aber was ich schon mal weiß, das Material zum Nähen hochwertig sein und nicht das billigste vom billigsten genommen werden sollte. Was helfen mir schöne Sachen, wenn diese nach der ersten Wäsche nicht mehr so aussehen wie sie sollten. Zum Glück gibt es ja im Netz dazu gute Vergleichsmöglichkeiten und nicht alle Shops haben sich nur aufs Nähmaterial spezialisiert. Wie bei Stoffe Hemmers beispielsweise, seit 25 Jahren gibt es den Stoffhandel schon und neben den qualitativen Stoffen findet sich sogar ein Nähservice. Dieser kann beauftragt werden um Individuelles nach eigenem Wunsch anfertigen zu lassen. Ideal finde ich, wenn man schnell was braucht oder zu speziellen Anlässen nicht auf seine eigenen Nähkünsten vertraut.

bunte Kinderstoffe

Wobei bei den schönen Stoffen die es dort zur Auswahl gibt wohl das Nähen daheim viel mehr Spaß macht, besonders wenn es für den Nachwuchs sein soll. Da kann man wenigsten sagen: „Ja das habe ich selbst gemacht.“ Die große Vielfalt an bunten Kinderstoffen gab es damals zu meiner Kinderzeit noch nicht, da würde man gerne wieder Kind sein.

Näht ihr auch für eure Lieben? Was brachte euch zum Nähen? Kennt ihr den Shop von Stoffe Hemmers? Wie findet ihr die Produktvielfalt?

Über Drapegon

Unter dem Namen "Drapegon" bin ich meist im Netz zu finden. Ich wirklichem Leben heiße ich Petra und bin Mutter von zwei Söhnen und seit ein paar Jahren begeisterte Bloggerin. Ich schreibe über verschiedene Themen aus dem Alltag.

7 Kommentare

  1. Einfach mal in die Hand nehmen und loslegen! Nach paar Griffen wird es schon.

  2. Ich finde selbst gemachte Sachen selber sehr schön. Es kann sich immer von den Standart Produkten absetzen und hat seinen eigenen Character. Allerdings sind gute Nähmaschinen nicht billig und die Übung um schöne Sachen herstellen zu können braucht man auch erst einmal.

  3. Zum Üben und für die ersten selbstgenähten Klamotten sollte man noch nicht so super hochwertigen und teuren Stoff kaufen, denn irgendein Fehler unterläuft dann doch immer. Ist schade, wenn man dann den teuren Stoff hinterher wegtun muss, weil es nicht passt.
    Ich habe anfangs mit einfachem Stoff genäht, beim ersten „richtigen“ Kleidungsstück war dann noch Oma zum Aufpassen mit dabei 😉 Aber hinterher klappt es dann ja auch allein und dann freut man sich richtig, wenn man einen tollen Stoff aussuchen kann, um daraus etwas Schönes zu nähen.
    Die Auswahl bei Stoffe Hemmers finde ich gut, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Den kannst du dir schonmal vormerken, den Shop 🙂 Viel Spaß und natürlich viele Erfolgserlebnisse beim Nähen!!! Nicht gleich aufgeben, wenns mal nicht so klappt, wie es soll. (Den meisten Frust bereitet eh die Nähmaschine!) 😉

  4. Selber machen war und ist immer noch das schönere Kleidungsstück, so kann auch die Freundin nicht das gleiche auf einer gemeinsamen Party tragen.

  5. Hallo Petra,
    mein Nähkarriere ist denkbar ungünstig in der Schule gestartet. Das 1. Projekt ohne jegliche Näherfahrung wurde uns von der Lehrerin aufgedrückt: Näht mal eine Jacke. Hurra. Tolle Idee. Nach dem Disaster hatte ich die Nase voll und mich nie wieder damit beschäftigt. War also äußerst wertvolle pädagogische Arbeit seinerzeit in der Schule :D.

    Durch eine Freundin kam ich vor 20 Jahren zum Patchwork und Teddybär nähen. Erst habe ich mich gesträubt, nach ein-zwei Volkshochschulekursen hat mich aber die Sucht gepackt. Seitdem stapeln sich feine Stöffchen in allen Farben und Variationen bei mir zuhause und eine gute Nähmaschine musste dann natürlich auch her. Meine Pfaff Quiltsyle gebe ich nicht mehr her.

    Stoffe Hemmers kannte ich noch nicht, kaufe meist vor Ort oder in den USA meine Stoffe ein. Da schau ich aber gleich mal rein in den Shop.

    LG Ellen

    • Ich hatte sogar vor etwa 4 Jahren einen samstägigen Kurs besucht. Das war ein Disaster dieser war für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Man sollte nämlich schon Schnitt und Stoffe mitnehmen um z.B. gleich eine Jacke zu nähen. Nur was ich eigentlich wollte, von Anfang an das neu zu lernen wie z.B. wie Fädel ich ein- stelle die Maschine Richtig ein – wie muss ich was halten etc. Also Übung, das konnte mir der Kurs nicht vermitteln, obwohl dieser den ganzen Tag ging und es fehlte mir da die intensive Betreuung. Ich hatte den Eindruck bei einigen Fortgeschrittenen die waren nur dort für ne Art Kaffeekränzchen für das man noch Geld zahlte. Hier war das Geld schlecht investiert hat zwar in mir den Wunsch fürs Nähen geweckt – nur gibt es bei uns in der Nähe keinen Kurs der nur für Anfänger ist – der das übermittelt was die Näherinnen lernen um den Beruf ausüben zu können.

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