Eltern-Kind-Blogparde Juni 2012

Ich war etwas nachlässig in letzter Zeit. Habe ich noch beim Auftakt der Eltern-Kind-Blogparade noch unermüdlich jede Aufgabe mitgemacht und gelöst. Hatte ich den Mai ganz ausgelassen, auch der Juni ist schon wieder bald vorbei. Also noch schnell mitgemacht. Die Kerstin gibt sich viel Mühe mit ihrer Parade und auch dieses Mal hat sie wieder 3 Sponsoren aufgetrieben .:) Das sind schulranzen.com, rucksackspezialist.de und Ben und Bella.

Das Monatsthema handelt von: Lernen und lernen lassen.

Eigentlich sollte mir da viel einfallen. Gerne hätteich meinen Sohn 2-sprachig aufwachsen lassen nämlich deutsch und tschechisch. Denn meine Großeltern und mein Vater kamen aus dem Sudetenland und konnten fließend tschechisch. Warum sie es mir nicht beigebracht haben, weiß ich nicht so recht. Als kleines Kind konnte ich wirklich einige Sätze sprechen, sie haben das aber dann sein gelassen, weil sie dachten das ich das eh mal nicht brauchen werden. Konnten sie auch damals ahnen das die Grenze fällt. Tja über diese Fehlentscheidung kann ich mich heute immer noch ärgern. Heutzutage könnte ich das gut gebrauchen. Leider wird es mein Sohn von Anfang an auch nicht lernen, denn mein Vater starb leider 2 Jahre vor der Geburt.  Ich habe mal meine Mutter gefragt, warum sie das denn dann nicht doch noch im Kindesalter mit der Zweitsprache versuchten. Kam nur die Antwort, das ich keine Lust dazu hatte. Als Kind hat man zu vieles nicht Lust. Da hätten sie schon etwas Druck machen müssen oder eben vom Babyalter an mir lernen sollen. Von da an lernt man es doch leichter und besser. Ach ich habe doch mal einen Anfängerkurs in Tschechisch besucht, aber leider keine Zeit zum Lernen und habe dann den Folgekurs sausen lassen. Wenn ich jetzt an meine Fremdsprachenkenntnisse vor allem in Englisch denke kommt mir das grausen, ich schaffe es einfach nicht. Was habe ich gelernt, wenn man schon die Gelegenheit hat ein Kind 2-sprachig aufwachsen lassen, dann sollte man das auch unbedingt nutzen egal was die Zukunft bringt.

Unsere momentan Lernanstrengung ist das Reden lernen unseres Sohnes, der bis vor einem Monat noch zum Auto „Aggen“ sagte. Was folgte ein paar Besuche beim Kinder-HNO ob auch alles mit dem Hören passt und das er deswegen wohl nicht so viel redet. In seinem Alter sollte er mindestens schon 3 Wort – Sätze sprechen. Was er eben bis vor kurzem noch nicht tat. Mittlerweile hat es sich sehr gebessert und wir müssen schön jeden Tag mit ihm in ganzen Sätzen reden wie z.B. „Das Auto fährt auf der Straße“ damit er auch die Bindewörter lernt. Als Erwachsener vergisst man leicht das das enorm wichtig ist. Wie sonst sollten sie auch die Sprache lernen die lieben Kleinen. In diesem Bezug finde ich den Besuch einer Kinderkrippe sehr von Vorteil. Vor allem wenn es zu hause keine Geschwisterkinder gibt.  Denn in der Krippe oder eben auch Kindergarten lernen die Kinder auch voneinander meist aber auch Blödsinn. Wie z.B. den Schokopudding eines anderen Kindes essen. Davon bin ich wenig begeistert bei uns gibt es noch keine Schokolade.  Blöd ist das die Mutter des Kindes jeden Tag Schokopudding, Monte etc… mitgibt. Es ist doch nicht schwer was gesundes mitzugeben. Manche verstehe ich wirklich nicht. Zum Glück kommt er bald in den Waldkindergarten, da soll man grundsätzlich nichts Süßes mitnehmen allein schon wegen den Insekten (Bienen, Wespen, Ameisen). Das Schöne vor ein paar Tagen ich bekam ein Gespräch über gesunde Ernährung mit, wo genau diese Mutter sagte, aber wenn das Kind eben kein Obst und Gemüse mag. Das reden sich die Eltern doch nur ein so meine Erfahrung. Unserem Sohn wurde von Anfang an die unterschiedlichsten Obst- und Gemüsesorten angeboten. Auch heute noch obwohl er schon mehr Süßes ißt, allein wegen der Krippe, greift er doch zu hause gern zum Obst. Hier sieht man aber wieder das alles nur Lernsache ist, es ist ein Unterschied ob ich natürliche Süßigkeiten zu mir nehme oder industriell hergestellte. Letzteres ist deutlich ungesünder. Wie soll auch ein Kleinkind wissen das zu viel Süßes ungesund ist, wenn die Eltern es selber nicht schaffen den Kinder das von Anfang an beizubringen.

Über Drapegon

Unter dem Namen "Drapegon" bin ich meist im Netz zu finden. Ich wirklichem Leben heiße ich Petra und bin Mutter von zwei Söhnen und seit ein paar Jahren begeisterte Bloggerin. Ich schreibe über verschiedene Themen aus dem Alltag.

6 Kommentare

  1. ich geb dir absolut recht! das soziale umfeld ist wirklich ganz wichtig für kinder und besonders für die kinder die Sprachschwierigkeiten haben(meine hatten das auch), so lernen sie im spielerischen Umgang wie es sich bei anderen anhört und übernehmen vieles. Leider auch dummes Zeug wie du schon sagst. Obst und Gemüse gehören doch zum normalen essen dazu, egal ob es ein Apfel für die Brotdose ist oder der Salat beim essen, ich kann es nicht verstehen wie Eltern so blind sein können und immer zu das süße Zeug in die Kinder pumpen!

    • Schön das du das auch so siehst. Achja was mir gerade noch eingefallen ist, wir waren doch am Sonntag im Waldkindergartenfest. Da gab es Tatsache eine Mutter die ihre Tochter zum Essen von der Schaukel locken wollte, indem sie zu ihr sagte, „Beim Essensstand gibt es sicherlich Schokolade“. Es wird doch überall aufgeklärt das das schlecht ist, ich verstehe das einfach nicht. Logisch ist das es im Waldkiga nichts Süßes gibt, so auch nicht am Fest.

      • gerade wenn ich einen solchen kindergarten wähle weiß ich doch was da auf mich zu kommt…. tzzz was eine komische frau! es sagt ja kein mensch was dagegen wenn es MAL eine kleinigkeit für so kleine kids gibt, vielleicht mal ein duplo zu hause oder sowas, aber jeden tag so süßes zeuges zum frühstück finde ich auch nicht in ordnung! 😕

  2. Vielen Dank für deinen Beitrag 🙂
    Deine Lose sind im Topf.

  3. Das mit dem Sprachproblem kenn ich ja selber von einem meiner Jungs, wir hatten da das volle Programm.Deiner wird sicherlich alles gut aufholen 🙂

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