Eltern-Kind-Blogparade Aufgabe 10

Ob nun Deutschland kinderfreundlich oder familienfreundlich ist kann ich nicht genau sagen. Allerdings denke ich stehen uns 184 Euro Kindergeld zur Verfügung was eine stolze Summe ist.  Bezogen kann es, wenn ich mich nicht täusche bis zum 24 Lebenjahrs des Kindes. Nur blöd das bei jeder Kindergelderhöhung auch die Gebühren von Kiga, Büchergeld usw. steigen. Politik denkt zwar an Familien und Kindern gibt aber meist nur Geld und tritt die Verantwortung an die Kommunen ab. Was ich wiederrum nicht so toll finde. Auch finde ich hält sie sich zu sehr aus Sachen raus, die unbedingt die Hilfe der Politik erfordern. Ich denke da an das Thema Hebammen, die eine hohe Versicherungsprämie and die Versicherungen zahlen, wie auch die Frauenärzte die eine Belegabteilung in den KKH  führen. Hier geht die Politik das Risiko ein, das die Hebammen vollends verschwinden und nur noch sog. Geburtskliniken übrigbleiben. Auch das wird einige Familien abhalten mehr Kinder haben zu wollen. Aber anderseits jammern die Politiker wieder, das wir zu wenig Kinder haben. Die Einführung dieses Elterngeldes, war für die Familien eigentlich auch ein Schlag ins Gesicht. Es wurde uns ein höhreres Geld versprochen aber das es am Ende nicht steuerfrei war und es zum anderen Lohn dazugerecht wird und  man ans FA meistens was zurückzahlen muss. Das war denen egal, es ist ja kein Erziehungsgeld mehr sondern ein Geld was man für den Lohnausfall bekommt, wenn man die ersten 2 Jahre bei seinem Kind zuhause bleibt. Das sagt einem vorher nämlich keiner und auch nicht wenn man unschuldig vorher arbeitslos wird, das es als 0 Einnahme zählt und das Elterngeld wieder vermindert. Hauptsache den Schein waren, man hat ja was getan. Ok geht wahrscheinlich am Thema der Blogparade vorbei. Also zurück. Am Schlimmsten fand ich einmal einen Bericht im Fernsehen, wo sich Anwohner bevorzugt Ältere von dem sog. Kinderlärm gestört fühlten und um den Kindergarten eine Mauer gezogen wurde. Was vermittelt das Kindern? Sie sind nicht erwünscht.  Diese älternen Herrschaften konnten sich wohl nicht erinnern das sie selbst mal klein waren und selbst Kinder hatten. In einem Land wo die Geburtenzahl zurückgeht, sollte man sich doch darüber freuen, das sich Menschen noch für Kinder entscheiden. Wir in unserer Gemeinde haben zwar einen Kindergarten sogar einen neuen durch das Konjunkturpaket erhalten, nur Standort  macht nicht gerade Laune. Genau gegenüber dem Friedhof! Achja die Schule befindet sich auch dort. Das hätte man damals beim Bau auch woanders legen können. Der Bürgermeister ist mit dem Standort auch nicht zu frieden. Was ich unmöglich finde das es jungen Menschen immer schwerer gemacht wird sich für ein Kind zu entscheiden. Meist ist als Familie ein gutes Leben nur möglich, wenn beide Elternteile arbeiten. Wie schnell kann man in die Armut abrutschen wenn man nicht aufpasst. Auch finde ich es kinderunfreundlich wenn man schief angesehen wird, sobald man mehr als 2 Kinder hat. Da sollten wir uns doch auch freuen. Spielplätze gibt es viele, aber nur da wo man einen unbedingt brauchen würde ist keiner oder halb am verfallen. Was ich als familienunfreundlich empfinde sind die Autohersteller, hat man 1 oder mehrere Kinder dann braucht man natürlich auch ein größeres Auto, die immer unbezahlbarer werden.

Die Sponsoren dieser Woche in der Blogparade der Fraumama sind Online Backup Info, Baby plus Familie, NotJustPink und Working Kids

Über Drapegon

Unter dem Namen "Drapegon" bin ich meist im Netz zu finden. Ich wirklichem Leben heiße ich Petra und bin Mutter von zwei Söhnen und seit ein paar Jahren begeisterte Bloggerin. Ich schreibe über verschiedene Themen aus dem Alltag.

Ein Kommentar

  1. Du hast recht, mehr als zwei Kinder sind tatsächlich eher eine Seltenheit (meint man), ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass wir mal blöde angesprochen worden wären – höchstens kamen mal Fragen wie „sind das Drillinge?“ 😯

    Die Geschichte mit der Mauer um den Kindergarten habe ich auch mitbekommen und finde das sehr erschreckend.

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