Bloggeraktion Testmama: Spielzeug früher und heute

Bei der Testmama findet momentan auch eine tolle einmalige Bloggeraktion statt:  Spielzeug früher und heute. Einen Sponsor gibt es auch dafür, das Gutscheinmagazin.Ein weiteres Onlineportal für Coupons und Rabattgutscheinen.  Das Portal sponsort gleich 5 x 40 Euro Gutscheine entweder für Amazon, Babymarkt, Jako-o, mytoys oder Ravensburger. Die Gewinner habe die freie Wahl für welchen Shop der Gutschein sein soll. Wow, das sind tolle Preise und die Entscheidung würde mir da wirklich schwer fallen, welcher Shop es werden soll.

Was wäre aber eine Bloggeraktion ohne Aufgabe und die gibt es natürlich auch.  Die liebe Kerstin will von uns wissen:

Was spielen (eure) Kinder heutzutage und wo seht ihr den Unterschied zu früher? Seht ihr überhaupt einen Unterschied? Womit habt ihr früher am liebsten gespielt und was wäre heute euer Favorit, wenn ihr noch einmal klein sein dürftet? Lasst euch spielzeugtechnisch aus und schreibt mir alles, was euch zu Spielzeug früher und heute einfällt.

Also was mir schon bei den Kleinen aufgefallen ist, wenn gespielt wird dann muss immer irgendein Plastikteil dabei sein. Sei es das Spielzeugauto, die Monster High Puppe oder schon der große Trettraktor. Irgendwie habe ich auch immer das Gefühl, das es nicht mehr ums Spielen an sich geht, sondern der eine will den anderen immer weiter mit neuestem Spielzeug übertreffen. Mehr nicht. Das eigentliche Spiel wird dann eher durch viel Geschrei fortgesetzt, weil gleich mehrere Kinder auf einmal das selbe Spielzeug haben wollen. Die Spielplätze finde ich verwaisen immer mehr. Kein Wunder also das Stadt oder Dorf immer weniger in diese investieren wollen und die dann verfallen. Naja aber zurück zum Thema. Ich kann mich als Flugplatzkind erinnern, das ich viel auf einem Erdhaufen und Sandhaufen mit anderen gespielt habe. Da gab es eben nur das oder in der Halle mit alten Matratzen spielen. Ein Loch, Graben oder Höhle graben, diese dann mit Ästen und Gras als Hütte ausstaffieren oder mit Wasser fluten. Die Matratzen zu einem hohen Turm stapeln oder Ochs am Berg schau um, waren unser bevorzugten Spielarten. Geschadet hat es uns nicht und hat auch die Kreativität bzw. Fantasie gefördert. Ich blicke freudig auf diese Zeit zurück und wenn ich wieder kleine wäre, dann würde ich genau das wieder machen. Wobei Lego auch eine Reiz für mich hatte, denn mit diesen Steinen konnte man wirklich alles bauen. Leider werden diese immer teurer.

Mein Sohn spielt zurzeit sehr gerne mit seinen Spielzeugautos und Flugzeugen. Er hat zwar eine Kugelbahn, die aber nicht so stabil ist und fällt ständig auseinander. Eben Plastik. Was habe ich mir nur dabei gedacht diese zu kaufen? Aus Holz wäre besser gewesen. Lego Duplo ist auch eins seiner Favoriten mit den Bausteinen baute er auch immer Garagen für seine Autos. Er nutzt aber auch anderes Material wie leere Klopapierrollen oder Küchenrollen dafür. Witzig was er sich immer einfallen lässt, auf das ich gar nicht kommen würde.

Die tragbaren Spielekonsolen haben das eigenständig kreative Spiel sehr verändert, zum Teil finde ich sind da  auch die Eltern schuld. Sie müssen das ja nicht kaufen, auch ohne das sind Kinder glücklich. Aber da ist er wieder der Gesellschaftszwang. Ich kann mich noch erinnern, dass mein Vater sich immer geweigert hat mir einen Gameboy zu kaufen. Wahrscheinlich schon in weiser Voraussicht, das sich mit anderen Sachen gar nicht mehr beschäftigt wird. Ich muss zugeben er hatte recht, wenn ich die heutige Generation so anschaue. Um der Konsumgesellschaft wenigstens im Kiga noch einigermaßen zu entgehen, haben wir uns auch aus dem Grund für den Waldkindergarten entschieden. Hier lernen sie wenigstens noch mit den Sachen was anzustellen, die es nur in der Natur gibt.  Inzwischen muss auch ich mich zusammenreißen damit ich kein Spielzeug mehr kaufe, denn das nimmt wirklich überhand. Mein Sohn weiß jetzt schon nicht mehr mit was er zuerst spielen soll. Nur leider wird uns überall suggeriert dieses und jenes muss sein. Fördert dies und jenes. Denn Kindern wird heutzutage die Fantasie genommen, auch ohne Spielzeug sich Spiele auszudenken. Irgendwann haben wir eine Gesellschaft, die nur noch mit Bedienungsanleitung beispielsweise ein Loch graben können oder nicht mehr wissen das es noch was anders gibt als vor einer Konsole zu sitzen. Da kommt mir der Zeichentrickfilm Wall-E in den Sinn.

Was meint ihr dazu? Nimmt uns das vordefinierte Spielzeug uns unsere Fantasie? Werden wir zusehends abhängiger davon?

Über Drapegon

Unter dem Namen "Drapegon" bin ich meist im Netz zu finden. Ich wirklichem Leben heiße ich Petra und bin Mutter von zwei Söhnen und seit ein paar Jahren begeisterte Bloggerin. Ich schreibe über verschiedene Themen aus dem Alltag.

3 Kommentare

  1. Meine 2 Jungs spielen wie ich damals Hauptsächlich mit Lego. Das ist im Gegensatz zu früher etwas Beweglicher und Technischer geworden. Ansonsten ein tolles Spielzeug, das auch die Kreativität fördert.

  2. Also, das Lego ist und bleibt wohl ein Klassiker bei den KIndern. Ich finde es immer super, wie kreativ sie damit sein können!

  3. Unsere Kinder spielen (noch?) gerne draußen und haben (noch?) keine großen Wünsche – obwohl unser Großer schon in den Kindergarten geht. Noch sehe ich das sehr gelassen, wird sich aber sicher ändern. 8)

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