Das BCM Diätprogramm im Test

Ich hab das  BCM Diätprogramm ausprobiert. Mein Ziel mindestens 15-20kg abnehmen. Wie es den meisten Müttern geht in der Schwangerschaft legt man an Gewicht zu, das nur schwer runterzukriegen ist. Ich z.B. hatte fast 30 kg zugenommen davon ca. 15 kg wieder verloren. Nun stagniert es und geht nicht mehr weiter. Schauen wir mal ob BCM mir dabei helfen kann.

Diät Testpaket

Das Testpaket besteht:

  1. aus dem Startpaket: 1 Dose BCM Special 350g, 1 Dose Start 465g, 1 Dose Basic 480g, 1 Shaker, 3 Schokoriegel, 3 Früchte Müsli Riegel und jeweils 1 SchokoCrisp, Cranberry, Yoghurt Crisp Riegel.  Der NP liegt bei ca. 140 Euro!!!
  2. Einem Testset das normalerweise nicht dabei ist. Es besteht aus 10 verschiedenen Basic Beuteln Suppe Gemüse und Obst.
  3. Handbuch
  4. Genussküche Rezepte für 4 Wochen und verschiedenen Flyern

Was noch zu erwähnenswert ist sind die Zusatzkosten für die Rezepte. Manche der Zutaten die benötigt werden hat einen nicht so ganz günstigen Gang in den Supermarkt zu Folge. Nicht alles dafür steht in einem Haushalt zur Verfügung. Nach meiner Schätzung sollten ca. 100 Euro zusätzlich schon noch  eingeplant werden.

Das Programm läuft in 3 Phasen ab:

  • 1. Phase: Starten An den ersten beiden Tagen soll die gewohnte Ernährung durch 5 Portionen Start ersetzen und mindestens 2 Liter Kalorienfreie Getränke zu sich nehmen. (Wasser/Tee)
  • 2. Phase: Abnehmen zwei der drei täglichen Mahlzeiten durch BCM Basic ersetzen. Eine Mahlzeit als Mischkost aus der BCM Ernährungpyramide zubereiten. Die Phase solange durchhalten bis das Wunschgewicht erreicht ist.
  • 3. Phase: Halten  Eine Mahlzeit durch BCM Basic ersetzen, wenn sich das Gewicht stabilisiert hat alle drei Mahlzeiten selber zubereiten.

BCM handelt nach dem Drei Mahlzeiten Prinzip. Täglich drei Mahlzeiten zu sich nehmen und bewusst auf Zwischenmahlzeiten verzichten. Dadurch soll der Körper optimal Fett abbauen. Es soll alles erlaubt sein , wenn Menge und Mischung stimmen. So wie überall in den Ernährungspyramiden sollten die Lebensmittel im roten Bereich wenig gegessen werden.: Kuchen, Schokolade, Zucker, Softdrinks, Alkohol, Butter usw.

Im Test:

Mit der 1. Phase habe ich am 12. Februar begonnen. Der 1. Tag ging super – kein Hungergefühl am 2. Tag hatte ich  nach dem 3. Shake plötzlich ziemlich viel Hunger. Die Shakes schmecken so ähnlich wie Sojamilch. Am Montag 14. Februar durfte ich endlich wieder eine normale Mahlzeit essen. Am Vormittag trinke ich jetzt immer einen Vanille Shake schmeckt gut.  Kann ich empfehlen. Die Riegel sind nicht mein Fall: Schokoriegel sehr süß schmeckt komisch, Früchte Müsli sehr trocken, Yoguhrt Crisp sehr süß und naja die anderen 2 Sorten probiere ich nicht. Alle nach einem Bissen in den Müll geschmissen. Vor allem wenn ich den ganzen Tag nur Wasser und ungesüßten Tee trinke brauche ich nichts Süßes mehr.
Eine Suppe habe ich dann heute einmal ausprobiert, ist leider auch nichts für mich. Was gemacht? Weggeschüttet . Schmeckt mir zu sehr nach Chemie.
Dazwischen trinke ich das BCM Spezial Heißgetränk – was eigentlich nicht anders ist als eine Gemüsebrühe.

Mein Fazit: Die BCM Diät hat mich persönlich nicht überzeugt, besonders was die Kosten angeht. Vieles was in dem Paket enthalten ist kann bestimmt günstiger zusammengestellt werden, wie beispielsweise die Müsliriegel oder das Heißgetränk. Was mir fehlt ist die Abwechslung im Startpaket fehlen eben die Suppen, was normalerweise auch zum Programm gehört. Das enthaltene Rezeptbüchlein hingegen liefert neue Ideen zum Ausprobieren. Nach 14 Tagen und höchstens 2 kg weniger finde ich ist diese Diät nicht so der Bringer und dafür Geld auszugeben muss wirklich nicht sein. Als Einstieg zur Ernährungsumstellung kann es wirklich helfen und bei manchen hilft es auch. Aber ohne Sport ist man so oder so aufgeschmissen.
Daher werde ich jetzt im Frühjahr wieder mehr Sport machen, dann sind meine restlichen Kilos auch wieder runter.

*ermöglicht durch Empfehlerin, heißt jetzt:

 

 

Über Drapegon

Unter dem Namen "Drapegon" bin ich meist im Netz zu finden. Ich wirklichem Leben heiße ich Petra und bin Mutter von zwei Söhnen und seit ein paar Jahren begeisterte Bloggerin. Ich schreibe über verschiedene Themen aus dem Alltag.

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