Auf zur Uni – die erste eigene Wohnung

Der Studienbeginn bedeutet für viele Studenten oft den ersten Umzug und den Abschied von Zuhause. Im Studium gibt es verschiedene Möglichkeiten, die erste eigene Wohnung zu gestalten. Und natürlich muss an viele wichtige Dinge gedacht werden.

Lohnt sich ein Studentenwohnheim?

Im Allgemeinen sind die von den Hochschulen angebotenen Zimmer in Studentenwohnheimen günstiger als auf dem freien Wohnungsmarkt. Es sind aber nicht mehr die alten Einzelzimmer mit Küche und Bad auf dem Flur, wie man vielleicht meinen mag, denn diese werden in Deutschland immer seltener. Stattdessen gibt es oft vollmöblierte Ein-Zimmer-Apartments und Studentenwohnheime mit WGs. So kann man sich selber aussuchen, wo und wie man wohnen möchte. Die WG-Partner werden zwar vom Vermieter zugeteilt, aber dadurch wird schnell der Kontakt zu anderen Studenten gefördert, was die Eingewöhnungsphase in der neuen Stadt erleichtert.

Da kommt ganz schön viel zusammen

Was kommt mit beim Umzug?

Vor dem Umzug muss genau überlegt werden, welche Sachen von Zuhause in die neue Wohnung mitgenommen werden. Das hängt von vielen Faktoren ab: Beispielsweise ob der Studienort weit von der eigenen Heimat entfernt ist und ob man nur noch selten nach Hause kommt. Wie viel Platz ist eigentlich im neuen Zimmer? Gibt es einen Keller? Was passiert mit dem alten Zimmer, wenn man ausgezogen ist? Ein Umzug ist aber immer eine gute Gelegenheit um auch auszumisten. Und wenn Sachen dann nicht mehr gebraucht werden und noch gut sind, können sie auf einem Flohmarkt, per Kleinanzeige oder im Internet verkauft werden.

Was muss noch gekauft werden?

Auch was für die neue Wohnung noch gekauft werden muss, hängt von der eigenen Situation ab. In einer WG sind Töpfe, Besteck und Geschirr meistens schon vorhanden und werden gemeinsam genutzt. Doch je nach Vermieter muss das Zimmer vielleicht komplett eingerichtet werden. Anders ist es, wenn man eine möblierte Ein-Zimmer-Wohnung im Studentenwohnheim bezieht. Hier muss man sich zwar um die kleinen Dinge des Alltag selber kümmern, dafür muss man aber keine großen Möbel mehr kaufen. Es lohnt sich immer in der Familie und im Freundeskreis zu fragen –  denn oft steht irgendwo noch ein älteres Möbelstück unbenutzt herum oder jemand hat überzähliges Geschirr, das er gerne abgibt. Außerdem lohnt sich der Besuch von Flohmärkten und ein Blick in die Kleinanzeigen des neuen Wohnortes. Und bei Bedarf kann man sich immer noch einen Kleintransporter bei einer Spedition ausleihen. Wer beispielsweise nach München zum Studium zieht, kann sich hier beim Umzug helfen lassen:  http://www.uship.com/de/spedition/münchen/

Die erste eigene Wohnung oder der Umzug in eine WG ist immer ein aufregender Schritt. Aber mit der richtigen Vorbereitung und Planung schafft man sicher einen guten Start an seinem neuen Studienort.

Wie verlief euer erster Studienbeginn? Hattet ihr eine eigene Wohnung und wohntet ihr in einem Wohnheim?

Über Drapegon

Unter dem Namen "Drapegon" bin ich meist im Netz zu finden. Ich wirklichem Leben heiße ich Petra und bin Mutter von zwei Söhnen und seit ein paar Jahren begeisterte Bloggerin. Ich schreibe über verschiedene Themen aus dem Alltag.

3 Kommentare

  1. Als ich damals vor der Entscheidung stand, habe ich leider zunächst das Wohnheim gewählt. Ich fand es nicht so schön und bin 2 Jahre später in eine WG gezogen. Das Leben im Wohnheim war sehr störend. Ständig war jemand da und man hatte nie seine Ruhe um sich konzentriert an die Arbeit zu machen. Später war es selbst in unserer Feier-WG weitaus besser.

  2. Ich bin damals zu Beginn meiner Lehre ausgezogen. Hat sich irgendwie so ergeben. Allerdings würde ich jedem davon abraten, mit knapp 17 auszuziehen – es ist einfach zu früh. Es gab tausend Dinge, die ich noch gar nicht konnte, weil ich mich vorher einfach nicht drum kümmern mußte…

    Du hast von mir einen Award erhalten: http://blog.localdigi.de/allgemeines/blogaward-erhalten.htm

    Liebe Grüße
    Kerstin

  3. hey,
    ich hab nur mit viel Mühe ne Wohnung gefunden. Ich wollte anfangs nicht in eine WG – wollt mehr Privatsphäre – aber das kostete dann halt bissle mehr. Hab ein kleines 1-Zimmer-Appartment mieten können. Dafür musste ich aber auch ne Menge nebenher arbeiten – weils ienfach zu teuer war. Hab trotzdem dne Kontakt zu Mitstudenten etc. gefunden – aber konnte wenn ich wollte immer in meine eigenen vier Wände zurückziehen. Das war schon gut. 🙂

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